Da lese ich vor ein paar Tagen noch den Bericht von einem weiteren Engländer, den sie auf Bohol umgebracht haben (der 2. in zwei Monaten) und heute schon wieder so ein Bericht, diesmal über einen deutschen Zahnarzt, den sie bereits am 15. Mai in Manila erschossen haben. Das wird langsam ein bißchen viel auf einmal. Zwar waren die meisten Opfer vorher in irgendwelche mehr oder weniger krummen Geschäfte verwickelt aber manchmal ist es auch einfach ein Raubmord für ein paar tausend Pesos Beute. Was auch immer dahinter stecken mag, es wäre wünschenswert, wenn die örtliche Polizei diverse, stadtbekannte Kriminelle mal näher unter die Lupe und dann aus dem Verkehr ziehen würde.
Category: Leben auf den Philippinen

Dienstag, 2. Juni 2009
mein glück ist, dass ich immer die familie meiner frau um mich habe. tagum ist eine aufstrebende aber auch langweilige stadt. aber mit den bodyguards ist man sicher.
also wenn man geschäft auf den philippinen macht und vielleicht auch noch den leuten das geld spüren lasst. kann es gefährlich werden.
ich würde sagen, dass viele leute oft selbst schuld daran sind, dass sie so enden. den diversen foren zu entnehmen merkt man oft, dass das opfer in schiefe sachen verwickelt war. so richtig unschuldig, so im vorbeigehen ermordet ist dort scheinbar nie mehr. die täter stammen sehr oft aus dem bekanntkreis oder näheren umfeld. oder sogar aus der familie.
mich schrecken solche nachrichten ehrlich gesagt, gar nicht.
Samstag, 6. Juni 2009
dieses wurde schon einmal in cebu vor ca. 10 jahren gemacht. zuerst wurden kleinkriminelle tot aufgefunden danachging es die leiter immer höher teilweise verschwanden die bosse auf nimmerwiedersehen.man sprach laut einheimischen von einer säuberung die eine spezialeinheit.
Montag, 19. Oktober 2009
Wenn man auf den Philippinen ist sollte man sich dort auch ein wenig anpassen. Wenn man zu den Menschen freundlich ist, dann hat man keine Probleme. Aber manche Ausländer haben nun mal das Problem, daß sie den reichen besserwisserischen Obermotz spielen wollen und die Menschen dort als dumm betrachten. Solche Leute sind selber dran schluld wenn sie irgendwann an Bleivergiftung sterben. Ich jedenfalls habe nur gute Erfahrungen in diesem Land und habe vor allem viele Freunde gefunden.
Montag, 19. Oktober 2009
Die Leute die hier “nur” den “Obermotz” spielen, werden meistens nicht hinterrücks per Auftragsmord erschossen. Es sind eher die, die hier versuchen ein Geschäft zu betreiben und Neider wecken.
Auch die größte Freundlichkeit hilft dagegen nicht weiter, wenn man mal des Nachts überfallen wird und einem Raubmord zum Opfer fällt. Aber dagegen ist man auch in Deutschland nicht gefeit. Nur sind auf den Philippinen die Chancen als Opfer ausgewählt zu werden, wesentlich größer.
Montag, 19. Oktober 2009
Das kommt eben auch ziemlich darauf an, mit wem man umgeht. Ich kenne etliche Ausländer, auch in den Provinzen, die mit Erfolg und hochgeachtet ein Geschäft betreiben. Wenn man sich natürlich in den sozial unteren Schichten bewegt, dann hat man wohl das selbe Risiko wie nachts in den gewissen Seitenstraßen von Frankfurt. Wer einem Auftragsmord zum Opfer fällt, der muß sich nach reichlich Überlegung wohl auch in diesen Kreisen bewegt haben.
Montag, 19. Oktober 2009
Als kurzer Zusatz zum vorhergehenden Artikel, möchte ich aber auch mal darauf hinweisen, daß hier zu Lande Fahrgäste in U- und S-Bahnen, sowie in Wagons der DB zusammengeschlagen, beraubt und getötet werden. Also auch im sogenannten guten Deutschland. Also sollte man mal doch ziemlich die Bälle flach halten und nicht nur auf die Schlechtigkeiten Bezug nehmen.
Montag, 19. Oktober 2009
Hallo Thomas, ich hatte bereits vor einiger Zeit etwas ähnliches geschrieben,
hier:
http://www.gerd-winterfeld.de/philippinen-loc.html
und hier:
http://www.gerd-winterfeld.de/deutscher-auf-bohl-ermordet.html
Montag, 19. Oktober 2009
Richtig ist:
Es kommt darauf an wie man sich verhält.Ich war mehrere Monate in Manila, Olongapo, Subic und auch in den “gefährlichen” Bezirken, wie Tondo in Manila.
Jetzt fahre ich nach Davao.Angeblich sehr gefährlich, wegen der Entführung von Deutschen.
Ich bin auch Nachts in jedem Bezirk herumgelaufen, ohne Probleme. Allerdings eher gekleidet wie ein Pinoy. Nur alte Jeans, T-Shirt, Kappe, Latschen….keine Armbanduhr, kein Schmuck, nur eine Handvoll Kleingeld in der Tasche..
..einmal hat mir sogar ein Pinoy mit 20 Pesos ausgeholfen, weil ich kein Geld mehr für den Jeepney hatte um nach Hause zu fahren…sogar in Tondo .
Ich spreche ein wenig Tagalog und ansonsten lebe ich genauso wie die Pinoys…esse mit den Fingern und schlafe irgendwo…auch auf einem Holzbrett.
Ich habe beim Bau des Hauses mitgearbeitet und mit eigenen Händen das Unkraut tagelang aus dem Boden gezogen.
Und unser späteres Geschäft betreibt natürlich meine Frau.
Ich glaube in Deutschland ist es teilweise gefährlicher.
U-Bahn Morde, Kinder werden aus dem Fenster geworfen oder verhungern lassen,
Jugendgangs an Schulen…
Montag, 19. Oktober 2009
Da muß ich in allem dem vorangehenden Artikel von Rolf zustimmen. Ich habe mit Pinoys auch beim Bauen zusammengearbeitet, aus der selben Flasche getrunken und die selbe Zigarette die rumgereicht wurde, geraucht. Das Resultat war allerdings, daß sich egal wo ich mich aufgehalten habe, immer ein paar Jungs wie zufällig in meiner Nähe waren und auf mich aufgepasst haben. Der Dorfvorsteher des Dorfes war oft bei mir zu Gast, so daß ich fast jeden Abend gegen ihn, beim liebgewonnenen Damespiel verloren habe. ( Er spielte einfach besser).
Mittwoch, 3. Februar 2010
Wirklich sehr wichtiges Thema! Ich bin selbst Zahnarzt und mache mich gerade daran, einen Blog anzufangen, da bin ich über interessante Artikel immer sehr froh