Nachdem wir vorgestern Morgen unseren 3. Fließenleger verschlissen haben, hat Nummer 4 das Werk jetzt fast fertig gestellt. Das ist bisher der einzige, bei dem man den Eindruck hat das er weiß was er tut.
Insgesamt waren 1 Badezimmer (2,60 x 2,50), 1 Office (ca. 2,60 x 2,60), 1 Schlafzimmer (ca. 4,50×4,50) und ein angesetzter Balkon ( ca. 5 x 1,50) zu verfließen. Also rund 40 m² Boden plus die Wände im Badezimmer. In Deutschland hätte ein Fließenleger das in etwa 1 Woche fertig gehabt, die philippinischen Kollegen haben nun sage und schreibe 8 Wochen dafür gebraucht. Gekostet hat es aber trotzdem nur ca. 150,- Euro an Arbeitslohn.
Auf den Philippinen gibt für alle Arten von Bauarbeiten die “Carpenter”, also auf Deutsch “Zimmermann”. Wärend in Deutschland der Zimmermann aber nur für den Dachstuhl etc. zuständig ist, sind das auf den Philippinen zumindest auf dem Papier regelrechte Multitalente. Sie mauern, verputzen, legen Fließen, machen Holzdecken, legen Wasserleitung, bauen Möbel und vieles mehr. Meine Vermutung, das ein Mann aber nicht alles gleichzeitig gut können kann, hat sich aber bestätigt. Mann muß also herausfinden, welcher “Carpenter” gerade für das entsprechende Fachgebiet geeignet ist und das ist gar nicht so einfach. Immerhin haben wir jetzt nach 4 Jahren einen Fließenleger, einen Maurer und einen Möbelmann herausgefiltert. Es fehlte noch ein Elektriker und ein Klempner aber das war ich in einem früheren Leben mal selber, so das wir da nicht groß suchen müssen.
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Kategorie: Leben auf den Philippinen
Tags: badezimmer, carpenter, fachgebiet, fliessenleger, klempner, maurer, möbel, office, schlafzimmer 2 Kommentare
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