Ich erhielt gerade vor ein paar Tagen eine Anfrage von einem “Auswanderungswilligen”, wie denn die Preise für Insulin auf den Philippinen sind. Das mag ja für den ein oder anderen Diabetiker interessant sein, wenn er in einem Land wie den Philippinen leben möchte, wo die Krankenkasse nicht zahlt und man sich seine Medikamente aus der eigenen Tasche finanzieren muß. Ich habe daher gestern in Tagbilaran einmal in einer Pharmacy nachgefragt mit folgendem Ergebnis:
- Novomix, 100 IU, 897,- Peso
- Insulatard, 100 IU, 608,- Peso
- Mixtard, 100 IU, 608,- Peso
Ich hoffe die betreffenden Personen können mit den Daten, insbesondere mit den Maßeinheiten (IU) etwas anfangen. Vielleicht kann mir noch jemand sagen, wie lange so ein “Pack” oder “Pen” eigentlich reicht. Ich weiß, es kommt auf die Dosis an aber wie hoch ist so eine Dosis im Schnitt?
Davon ab, bin ich ab morgen für ein paar Tage im Cebu. Da findet morgen Abend das jährliche PADI Update statt, wo alle PADI Tauchlehrer der Region eingeladen sind um zu erfahren was es Neues gibt. Da war ich schon lange nicht mehr und das passt mir gerade in den Kram. Also auf nach Cebu!

Das selbstgebaute Tauchboot nimmt langsam Form an
Die letzten Tage war das Wetter einigermaßen brauchbar, zumindest war es überwiegend trocken. Ich habe daher in den letzten Tagen endlich mal das “Tauchboot” soweit zusammengebaut, daß es schon fast wie ein Boot aussieht. Die Rahmen, Seitenwände und der Boden wurden mit Epoxy und Glasfasermatten verklebt und heute war die äußere “Scheuerleiste” (wie heißt das Ding auf Deutsch doch gleich richtig? English = Rub Rail) an der Reihe. Die gibt dem ganzen Boot Stabilität. Ich überlege gerade noch, ob ich für den Einbau der Sitzbänke, die genau in die Rundungen passen und zum Teil abnehmbar sein müssen, einen Schreiner engagiere oder nicht.
In den 3 oder 4 Tagen, die das Boot jetzt draußen stand, haben Termiten ein ganzes Bein meiner Holzböcke aufgefressen, da ist nur noch ein dünnes Gewebe übrig. Zum Glück sind sie nicht bis zum Boot vorgedrungen. Ich werde mir aber Gedanken machen müssen, wie und wo ich das Boot lagern werde, wenn wir Ende April wieder nach Deutschland fliegen. Sonst haben die Biester es in sechs Monaten komplett weg gefressen. An dem Epoxy werden sie sich aber wohl nicht vergreifen.
Morgen ist erstmal wieder ein Tag Pause, will nochmal in die Stadt fahren und gucken was da so los ist.
Wir haben am Haus hinten noch so einen alten Anbau. Dort befindet sich die alte Küche und ein Klo! Fenster gibt es dort keine, dafür ist die Rückwand mit Gittersteinen gemauert, was bedeutet, daß alles was so kreucht und fleucht auf den Philippinen, dort ein und ausgehen kann wann es will. Früher war die Verbindung vom Haupthaus zu diesem Anbau noch offen, ich habe sie aber schon vor ein paar Jahren zugemauert und eine Tür eingebaut. Die alte Küche dient mir heute als Werkstatt und als Rumpelkammer, wo man alles abstellt, was man gerade nicht braucht.
Vor ein paar Tagen will ich morgens da rein, mache die Tür auf und vor meine Füße fällt eine Schlange. Nichts wirklich großes aber bei Schlangen weiß man schließlich auch nie so genau, wo man dran ist. Das liebe Tierchen hatte sich entweder innen um den Türknauf gewunden oder hing über der Tür in ein paar Kabeln die dort verlaufen. Nachdem wir uns beide von dem Schreck erholt hatten, verzog sich die Schlange unter einen alten Schrank. Gibt es eigentlich Schlangen, die sich auf ihre Opfer fallen lassen?
Meine Frau war von der Geschichte gar nicht begeistert, den wenn man Asiaten mit Spinnen, Ratten, Mäusen und sonstigem Getier nicht erschrecken kann, vor Schlangen fürchten sie sich alle. Immerhin konnte ich ihr die Schlange noch zeigen, indem wir mit der Taschenlampe hinter den Schrank leuchteten, kurz darauf verzog sie sich aber weiter unter den Schrank und ward erstmal nicht mehr gesehen.
Für ein paar Tage wollte meine Frau nun nicht mehr alleine in den Anbau gehen. Bei den Nachbarn wurden Ratschläge eingeholt und man kam zu dem Schluss, daß Knoblauch das beste Mittel gegen Schlangen ist. Folglich wurde der ganze Raum mit frischen Knoblauchzehen ausgelegt und innerhalb kürzester Zeit stank es dort dermaßen, das sich niemand mehr, wohl auch keine Schlange, in dem Zimmer aufhalten wollte. Ich hoffe, sie hat sich inzwischen nach draußen verzogen und läuft mir nicht mehr vor die Füße. Ich wußte ja schon immer, daß Knoblauch gegen Vampire hilft aber gegen Schlangen?
Nach zwei Tagen drehte sich der Geruch jedenfalls von Knoblauch in Richtung Verwesungsgeruch, so daß ich Gestern die Knoblauchzehen wieder eingesammelt und den Raum gut durchgelüftet habe. Jetzt ist wieder alles beim alten, der Gestank hat sich verzogen und die Schlange hoffentlich auch. Kann das jemand bestätigen? Knoblauch gegen Schlangen? Scheint auf den Philippinen ein altes Hausmittel zu sein..
Letzte Kommentare