Den muß ich noch los werden, fällt mir gerade wieder ein. Im April zurück von den Philippinen marschierte ich mal persönlich auf’s Finazamt um meine Steuererklährung für’s vergangene Jahr abzugeben. Der Mann vom “Kundenservice” ließt sich kurz den Antrag durch und fragt:” Was haben Sie denn die übrigen 6 Monate gamacht“? ” “Da war ich auf den Philippinen.” – “Und was haben Sie da gemacht?” “Nichts”! “Ja wie nichts“? “Ja nichts eben, ich lasse mir da die Sonne auf den Bauch scheinen”, sage ich, “einfach so”! “Und wovon leben Sie da“? “Na, von dem was ich in den 6 Monaten in Deutschland verdient habe” antworte ich. “Ja und bekommen Sie kein Arbeitslosengeld oder so etwas“? “Nein, bekomme ich nicht!” – “Hmm, na da haben Sie ja ein schönes Leben” so der etwas verdutzte Beamte.
So ein Fall ist im deutschen Finanzgesetz offensichtlich nicht vorgesehen, denn jedes Jahr aufs neue muß ich Kopien vom Ticket und vom Reisepass mit meiner Steuererklärung einreichen damit man mir glaubt, das man tatsächlich 6 Monate im entfernten Ausland überleben kann, ohne dazu die Hilfe des deutschen Staates in Anspruch nehmen zu müssen. Es gibt ja offensichtlich auch genug H4-Lebenskünstler die das in Mallorca praktizieren und auch noch so blöd sind, sich damit vor der Fernsehkamera zu präsentieren.
Category: Leben auf den Philippinen

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2 Responses
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ja genau – was machstn eigentlich so 6 monate in deutschland, daß du dann einfach so auf die phils düsen kannst ??? das würde mich mal interessieren .-) villeicht mach ich das dann auch
Ganz einfach, ich gehe Arbeiten. Vorzugsweise in Produktionsfirmen, die suchen während der Sommermonate immer Leute. Wenn man direkt nichts findet, kann man es als Leiharbeiter versuchen. Habe da jetzt eine Firma gefunden die auch noch ganz gut bezahlt. Steuerlich gesehen liegt man mit Kl III und nur 6 Monaten Arbeitszeit eigentlich immer unter dem Jahres-Freibetrag, so daß man im folgenden Jahr alle bezahlten Steuern in der Regel zurück bekommt.