Nach langer Zeit war heute mal wieder der erste wirklich warme Tag in Deutschland. Das haben wir ausgenutzt, indem wir erst mal ausgiebig zu Mittag gegrillt haben und anschließend mit dem Motorrad auf Tour gegangen sind. So eine 50 Kilo Frau merkt man gar nicht hinten drauf…
Dabei haben wir eher unfreiwillig, wegen einer Brückensperrung, eine komplette Runde um den Biggesee gedreht. Am Ende der Listertalsperre, einem Seitenarm der Bigge, sind wir dann auf eine Cola eingekehrt und anschließend wieder zurück. Eigentlich ganz nett um den Biggesee zu cruisen aber der Weg dorthin über Autobahn oder Schnellstraße ist echt ein bisschen langweilig fürs Motorrad.
Noch von den Philippinen aus hatte ich mir im April von einem Bekannten einen schönen Chopper gekauft, eine Kawa 500 EN! Seit Mitte Mai steht sie nun bei mir zu Hause und bis jetzt ist sie noch nicht viel gelaufen, wegen des miesen Wetters. Das sollte sich aber hoffentlich jetzt ändern, denn am Sonntag ist Siebenschläfer und wie es aussieht scheint da die Sonne. Wenn die alte Regel stimmt gibt es dann 7 Wochen schönes Wetter. Warten wir es ab.
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Die europäische Union hatte vor einiger Zeit die Arbeitsweise der philippinischen Luftfahrtbehörden und deren laxe Bestimmungen kritisiert. Das führte dazu, das alle philippinischen Airlines auf die schwarze Liste der Fluglinien gesetzt wurden, die nicht mehr in den europäischen Luftraum fliegen dürfen. Des weiteren durften in den Reisebüros der EU auch keine Tickets mehr für PAL verkauft werden, was dazu führte, das auch keine Anschlußflüge auf die Philippinen, etwa von Hongkong oder Bangkok aus mit PAL gebucht werden konnten.
Die IATA hat diese Bestimmungen nun relativiert und die Fluggesellschaften dürfen nun zumindest wieder gebucht werden, ob sie auch fliegen dürfen ist für mich im Moment eine Auslegungssache des Textes:
“Philippine Airlines hat die geforderten Sicherheitsstandards der IATA stets eingehalten und die Sicherheit ihrer Passagiere zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Eine von den Mitgliedern der IATA mehrheitlich beschlossene Satzungsänderung der BSP-Bestimmungen erlaubt ab sofort den Flugbetrieb auch für Fluggesellschaften aus einem gesperrten Land, sofern diese Fluglinien nicht im betroffenen Land selbst fliegen.”
Der letzte Satz macht mich dabei etwas stutzig. Welches ist in diesem Fall das betroffene Land? Die Philippinen oder Deutschland? Dürfen sie jetzt nach Deutschland fliegen oder nicht? Die Zukunft wird es zeigen.
Philippine Airlines hatte vor einigen Monaten ein oder zwei nagelneue B777 für Langstrecke erhalten und wusste wegen der Sperre zunächst gar nicht, auf welchen Strecken die jetzt eingesetzt werden sollten und hatte zunächst versucht, die Bestellungen rückgängig zu machen. Nicht zuletzt auch wegen der wohl desolaten Haushaltslage der Airline. Na, vielleicht hat sich das Problem jetzt erübrigt und wir sehen Philippine Airlines demnächst wieder in Frankfurt… Hier übrigens der Original Artikel aus den Traveller News!
Plötzlich ist meine alte Kreditkarte aus meinem Onlinekonto bei der DKB verschwunden und ich kann die Abrechnungen davon nicht mehr einsehen. Schon im November oder Dezember hatten sie mir eine neue Karte geschickt und ich mußte die Alte verlängern, um damit noch an mein Geld zu kommen.
Trotzdem hatte ich aber kurz vor meiner Abreise von den Philippinen noch eine Hochrechnung gemacht, was ich in den rund 6 Monaten auf den Philippinen an Geld verbraucht habe, indem ich einfach alle Abhebungen in der fraglichen Zeit zusammengezählt und durch 6 geteilt habe.
Auf meiner anderen Webseite über das Leben auf den Philippinen steht beim Thema “Lebenshaltungskosten“, daß man mit rund 500,- Euro locker auf den Philippinen überleben kann, für alles was darüber liegt, kann man sich schon ein bischen Luxus gönnen. Diese Angabe hat sich nach meiner Hochrechnung nun im Prinzip bestätigt:
Ich hatte in den 6 Monaten insgesamt rund 4000,- Euro über meine Kreditkarte am Automaten gezogen, das macht über die 6 Monate verteilt rund 666,- Euro pro Monat. Das liegt zwar über den genannten 500,- aber wir hatten auch dieses Jahr ein paar “Sonderausgaben”:
Wir haben gut gelebt, mit der teuren (schweizer) Marmelade, Leberwurst, Salami und dem Schwarzwälder Schinken aus Rene’s Delikatessen-laden. Ich habe von dem Geld außerdem zwei Boote gebaut und einen Kurzurlaub in Malapascua durchgeführt. Zu Weihnachten hatte ich noch die ganze Nachbarschaft mit einer 60 Kilo – Sau verköstigt, mir eine Haushälterin gegönnt und das Rückflugticket nach Manila und den Aufenthalt dort bezahlt, was auch nochmal mit über 100,- Euro zu Buche schlug. Größere Reparaturarbeiten am Haus hatten wir dieses Jahr allerdings nicht durchgeführt.
Alles in Allem kann man also schon sagen, das man, wenn es sein muß, durchaus auch mit 500,- Euro pro Monat auf den Philippinen überleben kann. Ich kenne sogar einige Kandidaten, die mit deutlich weniger dort auskommen (müssen).
Für einen Urlaub, bei dem man im Hotel wohnt und jeden Tag zum Essen ausgeht, gilt diese Rechnung freilich nicht. Aber je länger man auf den Philippinen lebt und sich an die örtlichen Gegebenheiten anpasst, desto billiger wird es. Schließlich verdienen die meisten Filipinos auch nur so um die 5000,- bis 6000,- Peso (rund 100,- Euro) und bringen damit noch die ganze Familie durch.

Unser selbst gebautes Tauchboot das erste mal im Wasser
Heute war der große Tag. Trotz widriger Wetterverhältnisse, es hat heute ausnahmsweise mal geregnet, haben wir heute zum ersten mal unser selbst gebautes Tauchboot zu Wasser gelassen. Und, – kaum zu glauben, es schwimmt und nicht nur das. Es hat auch noch den Gewichtstest und den Gleichgewichtstest mit Bravour bestanden. Mit 5 Leuten drin, es hätten auch noch zwei mehr sein können, sind wir ein wenig durch die Mangroven gepaddelt und trockenen Fußes zurückgekehrt. Das Boot ist dicht, es schwimmt und es kann mindestens fünf Passagiere laden, was will man mehr. Jetzt steht dem Kauf und dem Anbau eines Außenborders nichts mehr im Weg. Weitere Bilder von den einzelnen Bauabschnitten und der Jungfernfahrt gibt es hier unter weiterlesen »

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