Archive for the Category »Bootsbau «

Der Aussenborder

Es ging jetzt alles sehr schnell und ich hab das Programm, welches ich mir für die 6 Monate Deutschland vorgenommen hatte, schon fast abgefahren. Letzte Woche schon, habe ich mir einen gebrauchten Außenborder für mein selbst gebautes Tauchboot gekauft. Das Teil hat offiziell 6 PS, ist aber umgebaut auf 8 PS. Damit sollte das Teil ganz gut abgehen. Jetzt kann ich es schon kaum erwarten wieder auf die Philippinen zu fliegen und das Gespann auszuprobieren. Wie es aussieht, muß ich aber erst noch die Rückwand des Bootes verstärken, damit der Motor sich nicht mitten durch’s Boot pflügt. Werde einfach eine dicke Hartholzplatte hinten davor setzen, das sollte dann  reichen.
Hier in Deutschland, im Land der “Deppen Europas”, wie es die Bildzeitung letzte Woche formulierte, wird es mir langsam zu kalt. Für die kommende Nacht ist sogar schon wieder Bodenfrost angesagt und hey, wir haben den 18. Mai! Letzten Samstag hat das Freibad nebenan offiziell aufgemacht und keiner war da. Die Wassertemperatur lag bei ersten Messungen gerade mal bei 11° C. Ich hoffe es wird bald etwas wärmer und ich kann die Motorradsaison eröffnen.

Wir bauen ein Tauchboot, der letzte Schliff

Unser selbst gebautes Tauchboot ist nun fast fertig.

Unser selbstgebautes Tauchboot ist nun fast fertig.

Es hat doch länger gedauert als gedacht. Nach längeren Arbeitspausen zwischendurch, denn wir sind ja auf Urlaub hier und nicht auf der Flucht, haben wir das Tauchboot jetzt soweit fertig. Die letzten paar Tage wurde es gestrichen und in zwei oder drei Tagen wird es das erste Mal zu Wasser gelassen. Nur Testweise versteht sich, schauen ob alles dicht ist und ob es auch ein paar Leute über’s Wasser trägt. Dann kommt es wieder raus um noch die Bänke einzubauen und vielleicht noch den Motor. Ich bin gespannt.
Während der letzten Tage habe ich mir dann noch eine leichte Erkältung zugezogen und nein, es ist nicht die Schweinegrippe. Vorgestern kamen dann noch Zahnschmerzen dazu, die sich aber zum Glück von selber wieder verflüchtigt haben. Man merkt schon, es geht dem Ende entgegen und es wird wieder Zeit der Zivilisation einen Besuch abzustatten.

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Neues vom Bootsbau

Das selbstgebaute Tauchboot nimmt langsam Form an

Das selbstgebaute Tauchboot nimmt langsam Form an

Die letzten Tage war das Wetter einigermaßen brauchbar, zumindest war es überwiegend trocken. Ich habe daher in den letzten Tagen endlich mal das “Tauchboot” soweit zusammengebaut, daß es schon fast wie ein Boot aussieht. Die Rahmen, Seitenwände und der Boden wurden mit Epoxy und Glasfasermatten verklebt und heute war die äußere “Scheuerleiste” (wie heißt das Ding auf Deutsch doch gleich richtig? English = Rub Rail) an der Reihe. Die gibt dem ganzen Boot Stabilität. Ich überlege gerade noch, ob ich für den Einbau der Sitzbänke, die genau in die Rundungen passen und zum Teil abnehmbar sein müssen, einen Schreiner engagiere oder nicht.
In den 3 oder 4 Tagen, die das Boot jetzt draußen stand, haben Termiten ein ganzes Bein meiner Holzböcke aufgefressen, da ist nur noch ein dünnes Gewebe übrig. Zum Glück sind sie nicht bis zum Boot vorgedrungen. Ich werde mir aber Gedanken machen müssen, wie und wo ich das Boot lagern werde, wenn wir Ende April wieder nach Deutschland fliegen. Sonst haben die Biester es in sechs Monaten komplett weg gefressen. An dem Epoxy werden sie sich aber wohl nicht vergreifen.
Morgen ist erstmal wieder ein Tag Pause, will nochmal in die Stadt fahren und gucken was da so los ist.

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WIr bauen ein Tauchboot (01)

Rahmen und Boden des neuen Bootes, grob zusammengestellt

Rahmen und Boden des neuen Bootes, grob zusammengestellt

Nach dem erfolgreichen Stapellauf unseres ersten Bootes,  habe ich, wie angekündigt, gleich mit dem Bau des nächst größeren begonnen, mit dem man dann auch Tauchen gehen kann. Fast ein bisschen zu groß, könnte man sagen, jedenfalls habe ich beim Anblick der zusammengeklebten Seitenteile erste Bedenken bekommen und lange überlegt, ob ich nicht lieber was kleineres bauen soll. Habe dann aber doch weiter gemacht. Vorgestern also die Seitenteile aufgemalt, ausgesägt und zusammengeklebt. Gestern (2. Tag) die Rahmen ausgesägt und über Nacht die Latten aufgeklebt. Heute, am 3. Tag war dann der Boden dran und auch der mußte aus zwei Teilen zusammengeklebt werden und härtet wieder über Nacht in der Werkstatt aus. Hab das Ganze mal im Flur locker zusammengestellt (Siehe Bild), damit man sich mal eine erste Vorstellung davon machen kann. Das Problem ist, das Teil wird so schwer, das ich es nicht mehr alleine oder mit meiner Frau händeln kann. Beim Zusammenbau der Teile wird also einer der arbeitslosen Nachbarn dran glauben müssen. Außerdem muß ich es draußen bauen, da ich sonst das zusammengabaute Boot nicht mehr durch die Türen kriege. Da sind wir beim nächsten problem: Regen!
Meine Frau hatte heute schon ein Zelt besorgt, jedenfalls das, was man auf den Philippinen ein Zelt nennt: Eine tonnenschwere Zeltplane, ohne Gestänge oder Schnüre. Da hätte man eine Zirkusveranstaltung drunter abhalten können aber für meine Zwecke war das Teil viel zu groß und schwer. Werde mir also noch eine Plane besorgen müssen, mit der ich das Boot über Nacht und bei Regen vorübergehend abdecken kann.

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