Die Silvesterfeier haben wir gut überstanden. Das 50 Kg Schwein war am Ende ein 67 kg(!) Schwein und nach Aussagen aller Anwesenden das größte Schwein, das jemals hier in der Nachbarschaft gegrillt wurde. Es reichte sogar noch für den näcchsten Tag, fast ein Wunder. Ein Wunder ist es auch, daß wir bei der Silvesterparty trocken geblieben sind. Laut Satelitenbild hatte ich heftigen Regen vorausgesagt aber für die Dauer der Feier gab es genau über Bohol ein Loch in den Wolken und es blieb trocken. Gestern kam dann der ganze Regen auf einmal herunter, der es im alten Jahr nicht mehr geschafft hatte. Es hat geschüttet wie aus Eimern. Heute ist es ebenfalls feucht draußen aber es weht noch ein recht strammer Wind dazu und ich binfroh, daß ich nicht auf einem Boot sitzen muß.
Kurze Info noch für alle meine Skype Partner: Mein Skype geht nicht mehr! Nach einem automatischen Update vor 2 Tagen stürzt bei jedem Anrufversuch das DSL Modem ab und muß komplett zurückgesetzt werden. Werde versuchen eine ältere Version neu zu installieren.
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Gerade noch hatte ich in meinem Jahresrückblick das Wetter in den Philippinen gelobt, schon zeigt es sich wieder von seiner schlechten Seite. Tagelang Regen und vorgestern noch ein bisschen Sturm dazu. Echt mies!
Seit einigen Tagen machen nun Berichte von ominösen Einbrüchen in der weiteren Nachbarschaft die Runde. Die Einbrecher kommen offensichtlich immer Nachts und vorzugsweise bei Regen, weil man sie dann angeblich nicht hört, was bei Regen auf Blechdächern auch kein Wunder ist. Gestohlen werden merkwürdigerweise immer nur Handys und ein wenig Bargeld, was zufälligerweise genau am Tag vorher aus Übersee eingetroffen ist. Beim letzten Einbruch haben sie sogar noch am Computer gespielt und ein Messer daneben liegen lassen. Mitgenommen haben sie den PC dann aber doch nicht, vielleicht war er ihnen zu schwer. Heute dann eine kleine Dorfversammlung und es wurde beschlossen, dass sich jeder eine Trillerpfeife zulegen soll und wenn dann nachts irgendwelche fremden und dunklen Gestalten um die Häuser schleichen, soll man drei mal pfeifen. Sozusagen eine humane Alarmanlage.
Meine Frau ist schon ganz nervös und so wurde dann heute unsere verrostete Hintertür generalüberholt und sollte nun einem kleinen Bombenangriff standhalten. Jetzt sollen noch die Haupttüren mit einer simplen Spezialvorrichtung zusätzlich Nachts gesichert werden. Ich werde ein Bild posten, wenn es soweit ist.
Heute habe ich mal des neue Unterwassergehäuse für meine Casio EX Z80 Digitalkamera ausprobiert. Allerdings erstmal nur mit Brille & Schnorchel und ohne Tauchflasche. Daher ist das Ergebnis auch erstmal noch nichts besonderes. Ich hoffe immer noch das es in den nächsten Tagen endlich mal zum ersten richtigen Tauchgang kommt. In den letzten Tagen ließ ja das Wetter stark zu wünschen übrig. Die komplette Tauchausrüstung steht nun schon seit einiger Zeit zusammengebaut aber ungenutzt herum. Die Boote, die hier bei uns am Strand rumliegen sind auch durchweg alle zu klein um 2 Taucher samt Ausrüstung draußen ans Riff zu bringen, da muß ich wohl im Nachbardorf mal nachfragen. Na, jedenfalls wurde heute das Unterwassergehäuse schon mal erfolgreich getestet und wenn’s denn soweit ist kommt es zum richtigen Einsatz.
Ansonsten gibt es von hier im Moment nicht viel neues zu berichten, mein Skype geht auch wieder. Es lag an einer Unverträglichkeit des Skype Programms mit dem Siemens DSL Modem. Es mußte nur die UPnP Funktion im Modem abgeschaltet werden und schon funktionierte wieder alles.
Es ist geschafft. Die Schwiegereltern sind wieder weg und meine Frau bringt sie nach Hause. Das bedeutet mindestens bis Mittwoch “Sturmfreie Bude”. Was machen wir da? Groß Party machen is nich, weil sind ja keine Leute da. Ich denke wenn das Wetter mitspielt, werde ich morgen mal den Leuten auf Cabilao einen Besuch abstatten. Da war ich lange nicht mehr. Vielleicht ergibt sich ja auch noch die Gelegenheit zu einem Tauchgang. Vielleicht sind aber auch noch ein paar Bekannte da um ein bißchen zu Plaudern. Das Wetter ist aber ein echtes Hinderrnis. Obwohl auf dem Satellitenbild nicht viel zu sehen ist, war es heute den ganzen Tag wieder stark bewölkt und es hat auch wieder ausgiebig geregnet. Bei so einem Sauwetter werde ich natürlich nicht rüber auf die Insel fahren aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Für Montag steht dann vielleicht nochmal Tagbilaran auf dem Programm, wir werden sehen. Der Kühlschrank hier ist voll gepackt mit Thai Curry, Frikadellen und jede Menge Obst, damit der gute Junge ja nicht verhungert.
Sie habe es wieder geschafft!. Gestern Morgen setzte ein Flugzeug der Zest Air (ehem. Asian Spirit) beim zweiten Landeversuch wohl sehr hart und etwas vor der Landebahn auf, riß sich dabei das Fahrgestell ab und schlitterte in eine Begrenzungsmauer vor dem Abfertigungsgebäude. Ich denke die Maschine, eine Xian MA60 Turboprop, ist Schrott. Die Filipinos schaffen es wohl jedes Jahr so ein oder zwei Flugzeuge zu Schrott zu fliegen. Glücklicherweise gab es bei den letzten Unfällen immer nur einige leicht Verletzte, so auch diesmal. Nur ein Passagier mußte wohl mit gebrochenem Schlüsselbein ins Krankenhaus. Andere konnten nach kurzer ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.
Caticlan Airport ist das Tor zur Ferieninsel Boracay- Weil die größeren Flieger alle nach dem weiter entfernten Kalibo Airport fliegen müssen um Touristen nach Boracay zu bringen, haben sich alle philippinischen Airlines kleinere Turboprops zugelegt um den viel kleineren Airport von Caticlan anfliegen zu können. Da die Landbahn dort nur knapp 900 Meter lang ist versuchen die Piloten dort immer sehr weit vorne aufzusetzen. Diesmal war es wohl etwas zu kurz. Mehr Bilder vom Crash gibt es hier.
Am Montag ging die australische Tourismusbehörde mit einem ganz besonderen Gag ins Internet: Angeboten wurde “Der Beste Job Der Welt“. Gesucht wird jemand, der für 6 Monate auf Hamilton Island am Great Barrier Reef in einer Villa am Strand lebt, den dazugehörigen Swimmingpool sauberhält, die Fische füttert und das hauseigene Riff über und unter Wasser beobachtet. Also ein Leben im Paradies für Taucher, Segler und andere Wasserratten. Dazu noch eine fürstliche Bezahlung von ca. 75.000,- Euro für die 6 Monate. Ach ja, fast hätte ich es noch vergessen: Der Auserwählte muß über sein Leben während der 6 Monate ein Internet Tagebuch, also einen Blog führen. Kommt mir alles irgendwie bekannt vor…
Der beste Job der Welt? Ich hab ihn schon! Nur mit der Bezahlung hapert es noch ein wenig…
Heute war es endlich soweit und wir haben unseren ersten Tauchgang am “Hausriff” gemacht. Mit einem winzigen Boot wurde unsere Ausrüstung die ca. 500 Meter ans Riff gebracht. Meine Frau fand noch einen Platz auf dem Boot, ich mußte schwimmen. Die Unterwasserkamera hab ich auch meiner Frau gegeben, die hat sie natürlich die ganze Zeit in die Sonne gehalten, so das während des ganzen Tauchgangs die Frontscheibe beschlagen war. Das Bild oben, das ich vor dem Tauchgang gemacht habe, war daher das einzige, was wirklich was geworden ist. Aber sonst ging alles glatt. Fast verwunderlich, da wir beide schon seit längerer Zeit nicht mehr unter Wasser waren. Die Sicht war leider nur mäßig, ca. 10 Meter und es ging runter bis auf 25 Meter. Da waren dann die Korallen am Ende und es ging nur noch mit Sand weiter abwärts in unergründliche Tiefen. Die werden wir dann beim nächsten mal erforschen.
Heute war ein großer Tag für mein Moped. Erstmal sind wir heute morgen endlich zum LTO nach Tagbilaran gefahren um meinem Moped die jährliche Neuregistrierung zukommen zu lassen. Gott sei Dank ist die alte Verfahresnweise wieder eingeführt, dass die Versicherungsfirmen den ganzen Papierkram und vor allem das Warten auf die Papiere übernehmen. Letztes Jahr ging das nicht und wir mußten ca. 5 Stunden auf unsere Papiere warten. Es ist also wieder ganz einfach: Hinfahren, Abgasuntersuchung (Smoke Test) machen und bei einem der zahlreichen Versicherungsbüros rund um das “Straßenverkehrsamt” den Antrag ausfüllen. Geld abgeben darf man natürlich auch nicht vergessen. Dann, wenn man Glück hat am selben Nachmittag oder, wie in meinem Fall, am nächsten Tag nochmal hinfahren und die fertigen Papiere und die Plakette abholen.
Alles in allem kostet der Spaß: Smoke Test: 300,- Peso; Versicherung für 1 Jahr: 600,- Peso und 580,- Peso für die eigentliche Registrierung. Da fallen die 50,- Peso für die TÜV Prüfung (findet nur auf dem Papier statt) kaum ins Gewicht. Ganz schön teuer eigentlich für philippinische Verhältnisse, für einige ist das fast ein halber Monatslohn.
Auf dem Rückweg hat mein Moped dann noch die 10.000 Km voll gemacht, dafür gab’s dann in Loon erstmal neues Öl und eine neue Zündkerze.
Bei meinem letzten Besuch in Tagbilaran konnte ich nicht wiederstehen: Ich habe mir eines dieser China Handys gekauft, die manchmal mehr oder weniger genaue Nachbildungen bekannter Modelle sind. Für unter 100,- Euro (in meinem Fall 4200,- Peso) bekommte man da praktisch einen technischen Alleskönner: Kamera, Touchscreen, MP4/4 Player, Bluetooth bis hin zum Fernseher ist alles drin. Die Besonderheit aber, wo andere bekannte Handy Hersteller gerade erst mit anfangen, ist das Verwalten von 2 Simkarten gleichzeitig. Wohlgemerkt, beide Karten stehen gleichzeitig für Empfang und Senden zur Verfügung. Praktisch für die Philippinen: Je eine Karte von Globe und Smart und es gibt praktisch kein Funkloch mehr. Einer der beiden Anbieter steht immer zur Verfügung. Eine Enttäuschung war allerdings die Kamera: Statt der aufgedruckten 2 Megapixel liegt die max. Auflösung nur bei 640X480 Pixel, was für einigermaßen brauchbare Bilder leider zu wenig ist.

Es gibt gute und schlechte Tage in den Philippinen. Gestern war ein schlechter! Ich warte seit 3 Wochen auf ein Paket aus Thailand, das mir per Airmail geschickt wurde. Gestern dann mal Nachfrage auf der Post und man wußte von nichts. Dabei hatte das Paket nachweislich (per Tracking Code) Thailand vor 3 Wochen verlassen, sollte also per Luftpost am selben oder spätestens nächsten Tag in Manila sein. Und dann drei Wochen von Manila nach Bohol? Lange Rede kurzer Sinn, gestern ein Aufreger, heute kam das Paket dann plötzlich an! Also ein guter Tag! Was aber noch besser war, war die Tatsache das ich heute endlich meinen Tauchkompressor samt Motor in den Ramen geschraubt und getestet habe. Und was soll ich sagen? Das Teil, ein Bauer Utilus von 1975, blind und ohne Testlauf in Deutschland gekauft, läuft wie ein Uhrwerk. Ebenso der chinesische Antriebsmotor, ein Nachbau einer Honda Maschine, den ich mir hier in den Philippinen gekauft hatte. Habe dann gleich unsere zwei Flaschen vollgebubbert und es kann losgehen für unseren zweiten Tauchgang in Bohol.
Für das Wochenende hat sich aber erst mal unsere Tochter angesagt, zusammen mit zwei Kolleginnen aus dem Callcenter, da bin ich aber gespannt…



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